bunkerkaart

Über bunkerkaart.nl

Wer lange genug an der Küste entlanggeht, trifft irgendwann auf einen Betonblock in den Dünen. Meist steht nichts dabei. Diese Seite ist dazu da, es nachzuschlagen: was für ein Bunker, aus welcher Zeit, und zu welcher Stellung er gehörte.

Die Karte beschränkt sich nicht auf den deutschen Atlantikwall. Auch die Kasematten, die das niederländische Heer 1939 und 1940 baute, stehen darauf, ebenso die Gruppenschutzräume der Neuen Holländischen Wasserlinie und der Beton der IJssel-Linie aus dem Kalten Krieg. Zusammen 3.171 Objekte in 157 Gemeinden.

Woher die Daten stammen

Die Standorte kommen aus OpenStreetMap, der freien Weltkarte, in die Freiwillige Bunker eintragen. Fotos stammen von Wikimedia Commons und werden einem Objekt zugeordnet, wenn sie innerhalb von achtzig Metern aufgenommen wurden. Provinz- und Gemeindegrenzen kommen vom niederländischen Statistikamt CBS.

Was fehlt

Von den meisten Objekten ist der Name nicht bekannt, und längst nicht jeder Bunker ist eingezeichnet. Zeichnen Sie einen Bunker in OpenStreetMap ein, erscheint er hier bei der nächsten Aktualisierung von selbst. Fotos können Sie mit Standort zu Wikimedia Commons hochladen.

Bleiben Sie auf den Wegen

Viele Objekte liegen auf Privatgelände, in militärischem Übungsgebiet oder in Dünen, die man abseits der Wege nicht betreten darf. Betreten Sie keine Bunker, die nicht freigegeben sind: es steht Wasser darin, der Beton ist lose, und im Winter überwintern dort Fledermäuse.